Vier wollen 1. Bürger­meister werden

Nach 12 Jahren zieht sich unsere 1. Bürger­meis­terin Dr. Brigitte Kössinger aus der Kommu­nal­po­litik zurück und stellt sich nicht zur Wieder­wahl.

Zukunft­GAUTING ist eine unab­hän­gige Bürger­initia­tive, die sich für ein „modernes und lebens­wertes Gauting einsetzt. Wir werden die Zusam­men­ar­beit mit jedem der Kandi­daten suchen, den die Gautinger Bürger zum neuen Bürger­meister wählen. Eine hohe Wahl­be­tei­li­gung ist die beste Legi­ti­ma­tion für den neuen Bürger­meister. Wir wollen die wich­tigsten Sach­fragen und die Posi­tionen der Kandi­daten trans­pa­rent machen und dem Bürger Infor­ma­tionen für seine Wahl­ent­schei­dung unkom­pli­ziert zugäng­lich machen.

Die Kandi­daten

Harald Ruhbaum, Max Platzer, Dr. Mathias Ilg und Stefan Berchtold (von links nach rechts)
Harald Ruhbaum, Max Platzer, Dr. Mathias Ilg und Stefan Berch­told (von links nach rechts)

Max Platzer (CSU)

  • 38 Jahre alt, aus Gauting, verhei­ratet, eine Tochter,
  • Diplom-Poli­to­loge, Unter­neh­mens­be­rater
  • Gemein­derat seit 2008, CSU-Orts­vor­sit­zender seit 2021

Dr. Matthias Ilg (Bündnis 90/Die Grünen)

  • 60 Jahre alt, stammt aus Baden-Würt­tem­berg, lebt seit 2005 in Königs­wiesen, verhei­ratet, Physiker
  • Gemein­derat seit 2020

Stefan Berch­told (MfG)

  • 57 Jahre alt, aus Stock­dorf, lebt in Unter­brunn
  • Selb­stän­diger Gewer­be­trei­bender und Musiker,
  • Gemein­derat seit 2020

Harald Ruhbaum (MiFü 82131)

  • 53 Jahre alt, aus Gauting, verhei­ratet, 6 Kinder, 2 Enkel­kinder
  • Verlags­kauf­mann,
  • Gemein­derat seit 2020, 1. Vorsit­zender ZfG

Vier „Zukunfts­fragen“ für Gautings Entwick­lung

Wir haben den Bewer­bern vier Zukunfts­fragen gestellt, die für die Entwick­lung von Gauting in den nächsten Jahren entschei­dend sind. Sie sind die zentralen Schwer­punkte für die Arbeit unserer Bürger­initia­tive.

Wir doku­men­tieren die Antworten – unge­kürzt, ohne Wertung, die Bürger sollen sich ein eigenes Bild machen können.


Trans­pa­renz­hin­weis: Der 1. Vorsit­zende von Zukunft­GAUTING Dr. Andreas Albath ist derzeit Gemein­derat für die „Unab­hän­gigen Bürger Gauting“ (UBG). Nach der beschlos­senen Auflö­sung der UBG kandi­diert er als unab­hän­giger Kandidat auf der Liste der CSU für den Gemein­derat.


Zukunfts­frage Gewerbe

Gauting hat Finanz­nöte – ange­fangen bei notwen­digen Inves­ti­tionen zum Erhalt von Straßen und Schulen, Kinder­gärten und anderen Gemein­de­ge­bäuden. Bis hin zur Finan­zie­rung von Einrich­tungen wie Bosco, Schwimmbad, Gemein­de­bi­blio­thek, JUZ, Musik­schule und der verläss­li­chen Förde­rung von Vereinen und kultu­rellem Enga­ge­ment. Zentraler Schlüssel zur lang­fristig besseren Finan­zie­rung der Gemeinde ist die Verbrei­te­rung unserer Gewer­be­ge­biete und die nach­hal­tige Erhö­hung der Gewer­be­steu­er­ein­nahmen. 

Zukunfts­frage: Welche Prio­rität hat für Sie als Bürger­meister die Reali­sie­rung der Gewer­be­ge­biete „Gautinger Feld“ und „Galileo Park“? Welche zusätz­li­chen Initia­tiven wollen Sie zur Verbes­se­rung der Gewer­be­steu­er­ein­nahmen ergreifen?

Die Antworten finden Sie hier: www.zukunft-gauting.de/2026/01/gewerbe-entwickeln-der-schluessel-fuer-ein-modernes-und-lebenswertes-gauting/

Zukunfts­frage bezahl­bares Wohnen

Gauting soll keine Schlaf­stadt für Wohl­ha­bende vor den Toren von München sein. Menschen mit kleinem Einkommen, wie zB. die Kinder­gärt­nerin, die Pfle­ge­fach­kraft, Kassierer im Super­markt, Mitar­beiter unseres Bauhofs sollen in Gauting nicht nur arbeiten sondern auch leben können. Abstrakt sind sich alle einig darüber, dass „bezahl­bares Wohnen“ wichtig ist. Aber immer wenn es konkret wird, gibt es oft sehr laut­starken Wider­stand.

Zukunfts­frage: Werden Sie sich als Bürger­meister für die rasche Verab­schie­dung der Bebau­ungs­pläne „Patchway Anger“, „Mooritz“ und „Wohnen an der Würm“ einsetzen? Was kann der Bürger­meister darüber hinaus für „bezahl­bares Wohnen“ in Gauting tun?

Die Antworten finden Sie hier: www.zukunft-gauting.de/2026/01/bezahlbares-wohnen-gautings-soziale-frage/

Zukunfts­frage Orts­bild

Das Erschei­nungs­bild unseres Bahn­hofs ist keine gute Visi­ten­karte für Gauting, Baulü­cken und Schlie­ßung von Geschäften tragen nicht zu einem attrak­tiven Bild des Gautinger und Stock­dorfer Zentrums bei. 

Zukunfts­frage: Welchen Einfluss­mög­lich­keiten hat der Bürger­meister und die Gemeinde auf die Entwick­lung des Orts­bildes? Welche Initia­tiven haben Sie sich vorge­nommen, um bei der Entwick­lung der Orts­kerne in Gauting und Stock­dorf für Verbes­se­rungen zu sorgen?

Die Antworten finden Sie hier: www.zukunft-gauting.de/2026/01/ortsbild-bahnhofsmisere-und-leere-geschaefte/

Zukunfts­frage Ener­gie­ver­sor­gung

Die in der Bevöl­ke­rung umstrit­tenen Pläne für Wind­räder sind am Flughafen/Deutsche Flug­si­che­rung geschei­tert, die Pläne eines privaten Inves­tors  für ein Geothermie-Netz für Gauting wackeln, die von der Gemeinde erstellte „Kommu­nale Wärme­pla­nung“ macht vielen Bürgern mit älteren Häusern (65 % des Gautinger Gebäu­de­be­standes) große Sorgen und die darin  geplante Reali­sie­rung von 6 lokalen Wärme­netzen bis 2030 erscheint vielen Fach­leuten unrea­lis­tisch.

Zukunfts­frage: Können Sie die Sorgen der Bürger verstehen, die nicht ohne weiteres auf Heizungen mit Strom (Wärme­pumpen u.ä.) umsteigen können ange­sichts der damit verbun­denen finan­zi­ellen Belas­tungen? Werden Sie sich für eine Über­ar­bei­tung der „Kommu­nalen Wärme­pla­nung 2025“ einsetzen, auch im Hinblick auf zukünftig verän­derte Vorgaben von Bund und Land?

Die Antworten finden Sie hier: www.zukunft-gauting.de/2026/01/wie-sollen-die-gautinger-zukuenftig-heizen/